Wie du gesunde Grenzen setzt und Blockaden löst

Warum sind gesunde Grenzen so wichtig für uns und unser Business?

Vielleicht kennst du diese einen Momente, in denen dein inneres sich total gegen dich sträubt, einfach nicht machen möchte, nicht leisten möchte, du aber trotzdem das Gefühl hast, du musst jetzt diese eine Sache erledigen.

Warum ist das so? Weil es von uns erwartet wird!

Weil es die Gesellschaft, Freunde oder Familie erwarten. Oder weil wir diese Erwartung auch an uns selbst haben?

Erwartungshaltungen und Druck können unseren inneren Untergang bedeuten. Es fühlt sich alles schwer an, es fühlt sich unglaublich bedrückend an. Wir wissen nicht mehr weiter und verlieren uns in einem Strudel voller Selbstzweifel, wir wandern quasi die Abwärtsspirale von ganz alleine nach unten.

Bei mir war das ganz oft der Fall, so zum Beispiel auch vor garnicht allzu langer Zeit. Intensiv spürte ich diesen Druck immer wieder in sozialen Kontakten und Verabredungen. Ich habe meinen Terminkalender maximal voll verplant und das von Woche zu Woche. Und das nicht weil ich das wollte, NEIN, sondern weil ich es anderen Menschen recht machen wollte. Im April 2021 bin ich an eine krasse Grenze in mir gestoßen, ich spürte einfach, dass es so nicht mehr weitergeht. Ich habe so viel für mein Business gegebe und hatte einfach keine Energie mehr für Menschen, die noch mehr meiner Energie berauben.

Ich spürte, so wie ich gerade mit meinem Leben umgehe, nicht meiner Wahrheit entsprach. Denn tief in mir habe ich Stimmen gehört, die sagten: “Patricia hör auf damit, das tut dir nicht gut. Du brauchst dich nicht mit den Menschen treffen, nur damit sie zufrieden sind und du dich kaputt machst.” Also habe ich beschlossen einen Cut zu machen, auf mich zu hören, mir eine gesunde Grenze zu setzen und habe alle, wirklich alle sozialen Verpflichtungen der nächsten 4 Wochen abgesagt.

Weißt du was? Das war ein unglaublich gutes und befreiendes Gefühl. Ich habe mich schon lange nicht mehr so frei gefühlt. Und das krasse war, ich dachte meine Freunde & Familie sind enttäuscht oder sauer auf mich, wenn ich die Verabredungen absage. Aber ganz im Gegenteil, sie waren total verständnisvoll. Genau an dem Punkt habe ich mir gesagt, dass ich meine Bedürfnisse offen kommuniziere und ich, wenn ich keine Energie habe, nicht mehr gegen meine eigene Wahrheit ankämpfe.

Denn kämpfe ich gegen meine eigene Wahrheit an, saugt mir das noch weitere Energie. Ich spüre auf mein Inneres, erkenne, wann ich geben möchte und wann nicht. Ich spüre vor allem auch auf meine Klarheit, wenn ich Entscheidungen treffe.

Und ich habe noch was gelernt! Ich habe die wahren Gesichter der anderen kennenlernen dürfen, das war ein Nebenprodukte meiner eigenen Grenzsetzung. Ich habe gelernt und erkannt, welche Menschen für mich da sind, mich verstehen und welche Menschen mich nur ausnutzen und nicht auf meine Bedürfnisse achten. Auch deshalb ist es ein großes Geschenk deine eigenen Grenzen zu setzen und all das auszusprechen, was dir tief auf dem Herzen liegt. Du erkennst, welche Menschen dich in deinem Weg unterstützen und empowern. Ist das nicht ein positiver Nebeneffekt? Wichtig ist, dass ich mit mir im Reinen bin und dass ich nur mit vollem Herzen geben und nicht etwas gebe nur weil es von mir erwartet wird.

Gerade in uns Frauen steckt dieses unbewusste Aufopferung, dieser People Pleasing Mood. Wir haben ein Ungleichgewicht von Geben und Empfangen und die Meisten geben geben geben und vergessen dabei zu empfangen. Und wenn wir nur geben, geben, geben , nicht auf uns schauen, auf unsere Energie, auf unseren Wert und unsere Bedürfnisse, brennen wir aus, spalten wir uns von uns ab und genau dann beginnt das Leben sich schwer und hart anzufühlen. Du bist total ausgesaugt. Du stehst morgens auf und fühlst dich nicht fit, du stehst morgens auf und würdest am liebsten im Bett liegen bleiben.

Geben ist eine wundervolle Sache, aber nur dann wenn wir es aus den richtigen Gründen machen. Der richtige Grund ist, wenn wir es wirklich wollen. Das bedeutet, dass wir selbst in unserer Fülle sein dürfen. In unserer eigenen Kraft, denn nur wenn unser Glas randvoll gefüllt ist, können wir die Gläser anderer befüllen. Wir dürfen Fülle in uns spüren und Fülle bedeutet für mich, dass wir leben, uns selbst kennen, unseren Wert kennen, uns selbst lieben, und auf unser Inneres hören, auf unsere Inneren Bedürfnisse. Fülle ist pure Liebe zum Leben und zur eigenen inneren Wahrheit.

Wenn du in deiner Mitte bist, du in deinem Leben stehst und spürst, dass gerade alles mega gut läuft, dann gibst du aus vollstem Herzen, dann gibst du weil du geben möchtest, weil du den Menschen oder der Gesellschaft etwas gutes tun möchtest.

Was aber häufig in der Gesellschaft der Fall ist, ist dass wir zwar geben, aber nicht aus Herzen geben, wir geben was in die Welt, teilen was, aber aus den falschen gründen. Wir handeln aus einer falschen Bewertung heraus. Meistens liegt das daran, dass wir im Mangel sind. Wir fühlen uns schuldig, wollen etwas zurückgeben, weil wir denken wir müssen etwas geben oder wir müssen etwas geben, dass wir geliebt werden. Dass sind tiefe unterbewusste Glaubenssätze.

Oder wir geben, weil wir gebraucht werden wollen. Geben ist ein Sinn für uns, das ist meine Identität. Ich opfere mich selbst auf, weil ich dann geliebt werde. All das ist aus einem Mangel heraus, dem Mangel heraus: Wer bin ich denn? Denn nur über das Geben zu definieren, ist nicht deine Identität. Wenn jemand nicht mehr auf uns angewiesen ist, bricht das Geben weg. So kann es sein, dass wir unsere Rolle verlieren.

Aus diesen Fällen geben wir aus einer Angst heraus. Aus einem Mangeldenken heraus. Alles was wir machen, machen wir aus einem Loch heraus, weil wir nicht wissen was und wer wir wirklich sind und wir kompensieren es mit Geben. Wir haben das Gefühl wir sind jemandem was schuldig, möchten einfach nur geliebt und gesehen werden, sind der Gesellschaft etwas schuldig. Wir versuchen mit Geben das Loch zu füllen, aber wir werden das Loch genauso nicht füllen.

Wir werden dadurch noch tiefer in die Leere graben, bis wir an einem Punkt angekommen sind, wo der Schmerz einfach zu groß wird. Wir dürfen uns erlauben, hinzu blicken, warum wir so viel Geben möchten. Doch oftmals wehren wir uns genau gegen diesen Schritt und graben somit unser Loch weiter, anstatt mit der Ursache zu beginnen.

Wann und womit hat es begonnen, dass wir nur geben?
Warum haben wir das gefühl, wir müssen es allen recht machen?
Fühlen wir uns schuldig oder haben wir das Gefühl wir müssen etwas tun?
Damit wir geliebt werden, damit wir gesehen werden?

Wir dürfen diese Glaubenssätze in uns entdecken, sie freisetzen, damit wir eine Balance in uns erschaffen können.

Doch genau in den Momenten fällt es uns schwer Grenzen zu ziehen. Denn in dem Moment wo wir Grenzen ziehen und Nein sagen, haben wir Angst davor: “Oh man dann werde ich nicht mehr geliebt, dann lässt die Person mich fallen, ich verliere meinen Job etc.!” Das bedeutet, dass wir durch das Mangeldenken, durch die Gedanken und Emotionen die darunter liegen uns genötigt fühlen Dinge zu machen, die wir eigentlich aus freien Stücken nicht machen würden.

Wir glauben, wenn wir gewisse Dinge nicht machen, die Menschen uns abschreiben oder ähnliches. Wir machen es einfach nur um einen anderen nicht zu verletzen oder zu enttäuschen. Wir schenken anderen Menschen unsere Zeit obwohl wir gerne für uns Zeit hätten. Wir machen so oft für andere Menschen etwas, obwohl wir keine Lust und Energie haben. Das ist eine Dynamik, die uns zeigt, dass wir in einer Aufopferung sind.

Ein gesundes Verhältnis bedeutet, dass wir immer in einer Balance sind. Das heißt, dass wir Dinge geben und nehmen. Dass wir auch mal Nein sagen und sagen was wir möchten.

Warum sind wir in einer Auopferungshaltung und nehmen nicht unsere Bedürfnisse war?

Das alles ist in unserer Kindheit entstanden und wie wir aufgewachsen sind. Wie die Beziehungen waren in unserer Kindheit, wie uns Beziehungen vorgelebt wurden. Wenn die Mama sich immer aufgeopfert hat, dann wird das auch so sein, dass wir geglaubt haben okay das ist halt unsere Rolle, dass wir immer nur geben. Aber es gibt auch einen Weg dazwischen, es ist nur das Ideal, das wir vorgelebt bekommen haben.

Deshalb ist es so wichtig uns bewusst zu machen, was für eine Rolle spiele ich denn?

Kann ich mich gut abgrenzen, kann ich leicht Grenzen setzen? Oder bin ich eher auf der Seite, wo ich mich ausnutzen lasse, wo ich mich schlecht fühle, wenn ich nein sage?

Bist du in einem guten verhältnis, setzt du dir gesunde Grenzen?
Oder rutschst du immer wieder in die Aufopferungsvolle und möchtest eher anderen es recht machen?

Bewusstsein is the key

Mit deinem Bewusstsein kommt automatisch die Heilung, denn wenn wir erkennen, dass wir uns anders entscheiden können, dann ist es gar keine große Sache. Aber wir dürfen uns bewusst machen, dass wir uns anders entscheiden können.

Dann spüre einfach mal in dich:
Gebe ich weil ich wirklich möchte oder weil ich mich verpflichtet fühle?
Weil ich das Gefühl habe im Mangel zu sein?

Erst durch das Nein, und durch die eigenen Bedürfnisse, kannst du in deiner eigenen Energie bleiben.

Du darfst das Bewusstsein in dir erschaffen und dir immer wieder die Frage stellst:
Will ich meine Energie wirklich geben oder möchte ich die Energie für mich behalten? Fühle ich mich gerade gezwungen zu geben oder weil es erwartet wird? Oder weil ich wirklich möchte?
Entscheidest du aus einem Mangel aus einer Angst heraus oder aus Liebe, also aus einer Fülle heraus?
Das kannst du dir in deinem Alltag einfach mal bewusst machen und mit deiner eigenen Energie bewusst umzugehen.

Du darfst dir bewusst machen, dass du nur diese eine Energie zu Verfügung hast und du selbst darfst entscheiden, wem du diese Energie zu Verfügung stellst. Bist du gerade in deiner Energie oder eher nicht? Deine Energie und das Bewusstsein für deine Energie ist die Wertschätzung, die du dir selbst schenken kannst. Wenn du dir die Frage gestellt hast: Will ich wirklich geben? Und es kommt ein klares JA hoch, dann freue dich. Wenn in dir Zweifel kommen, dann hast du wirklich alles recht der Welt nein zu sagen und deine Energie zu schützen.

Echte Beziehungen basieren nicht darauf, dass du andere Menschen nicht enttäuscht, sondern eine Beziehung bedeutet, dass andere Menschen sich auch wünschen, dass es dir gut geht und dich nicht einfach als Mittel als Zweck benutzen. Deshalb du darfst sagen ich kann nicht, ich will nicht, ich möchte nicht. Es ist so wichtig zu erkennen, wie es dir geht.

Wenn du dich jetzt dabei ertappt hast, dass du dir keine Grenzen setzen kannst, fühle in dich:

Welches Gefühl steckt dahinter, was du vermeiden möchtest? Meistens ist es eine Angst in uns, wenn du das nicht machst, dann verlierst du ets…

Was glaubst du zu verlieren?
Welche Mangeldenken stecken dahinter?
Was glaubst du was passiert, wenn du NEIN sagst?

Meistens sind es Gedanken wie: “Ja, dann werde ich nicht mehr gemocht oder geliebt, dann bin ich einsam etc..!”

Und du darfst erkennen, ob die Gedanken wahr sind oder nicht.

Du kannst dich für ein selbstbestimmtes Leben entscheiden, wenn du dir bewusst machst was in deinem Unterbewusstsein immer wieder wirkt. Wenn wir das Muster von Aufopferung hinter uns lassen, dann entstehen Beziehungen auf Augenhöhe und die Anderen können uns respektieren.

Wir verändern also indem wir gesunde Grenzen für uns setzen, nicht nur die Beziehung zu uns selbst, sondern auch die Beziehung zu allen anderen Menschen. Ist das nicht geil? Wir dürfen bei uns beginnen.

Also meine Liebe, wenn du bereit bist aktiv gesunde Grenzen zu setzen und dein Business mit einer empowerenden Energie und Leichtigkeit aufzubauen klicke HIER. Wir freuen uns dich in unserem Inner Circle zu motivieren, dir Raum für dein Wachstum zu halten und dich und dein Business zum Beben zu bringen. Bist du bereit?

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